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6 von 10 Personen empfinden dies als das größte Ärgernis im Schlafzimmer. Sie auch?

by flipstaa
oktober 29, 2025
in Gesundheit

Für viele Menschen ist ein erholsamer Schlaf keine Selbstverständlichkeit. Einige liegen stundenlang wach, während andere immer wieder aus ihrem Schlaf aufschrecken. Schlaf ist jedoch entscheidend für unsere Gesundheit, und dennoch klagen viele über Schlafprobleme. Eine aktuelle Umfrage zeigt, welche Faktoren in den Schlafzimmern der Deutschen besonders störend sind. Nein, es sind nicht nur die Schnarcher.

Laut einer Untersuchung von Dekbed-Discounter sind 60 Prozent der Deutschen von der Temperatur im Schlafzimmer betroffen. Im Sommer ist es häufig zu warm, während es im Winter oft zu kalt ist. Wenn die Temperatur nicht stimmt, kann das den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Generell empfinden die Menschen eine zu warme Umgebung als unangenehmer als eine zu kalte. Möbel und Fenster können hier einen großen Einfluss haben.

Doch auch schnarchende Partner sorgen für erhebliche Frustration. Ganze 28 Prozent der Befragten gaben an, dass dies das größte Problem für sie darstellt. Besonders Frauen haben häufiger mit dem Schnarchen zu kämpfen als Männer. Während sich 22 Prozent der Frauen darüber beschweren, sind es bei den Männern nur 14 Prozent. Hier sind die fünf häufigsten Schlafärgernisse zusammengefasst:

Zu warme Schlafzimmer (60 Prozent)
Licht im Schlafzimmer (36 Prozent)

Geräuschbelästigung (34 Prozent)
Schnarchender Partner (28 Prozent)
Unbequemes Bettzeug (21 Prozent)

Doch wie viel Schlaf braucht man eigentlich? Diese Frage ist sehr individuell. Einige Menschen fühlen sich bereits nach sechs Stunden erfrischt, während andere neun Stunden benötigen. Generell liegt die ideale Schlafdauer jedoch zwischen sieben und acht Stunden. Man sollte auf die eigene Körperwahrnehmung hören und den Schlaf anpassen.

Ein Viertel der deutschen Bevölkerung gibt an, täglich unter Schlafproblemen zu leiden. Weitere 25 Prozent haben mindestens einmal pro Woche Schlafschwierigkeiten und 15 Prozent leiden sporadisch darunter. Interessanterweise scheinen Frauen häufiger mit Schlafproblemen konfrontiert zu sein als Männer. So berichten 65 Prozent der Frauen von regelmäßigem Schlafmangel im Vergleich zu 58 Prozent der Männer.

Was kann man also tun, um den Schlaf zu verbessern? Schlafexperte Merijn van de Laar empfiehlt, zu einem natürlicheren Schlafrhythmus zurückzukehren. Medikamente sind nicht immer die beste Lösung für Schlafprobleme, daher hier einige nützliche Tipps, um einen erholsamen Schlaf zu fördern:

Die 10-3-2-1-0-Methode hilft dabei, die Schlafqualität signifikant zu verbessern. Man sollte zehn Stunden vor dem Schlafengehen keine Koffeinprodukte mehr konsumieren, drei Stunden vorher keine großen Mahlzeiten mehr essen und zwei Stunden lang keine elektronischen Geräte nutzen. Einzig null Stunden sollte man mit dem Snoozen verbringen – so weckt man den Körper sanft auf.

Ein Nickerchen am Tag kann ebenfalls von Vorteil sein, jedoch sollte man dies richtig angehen. Kurze, 20-minütige Schläfchen sind am effektivsten, da sie verhindern, dass der Körper in tiefere Schlafphasen eintaucht und somit das Nachtpenn nicht beeinträchtigt wird.

Eine ruhige, abgedunkelte Umgebung ist für einen guten Schlaf essentiell. Verdunkelungsrollos oder Schlafmasken können helfen, Lichtquellen zu eliminieren. Auch Ohrstöpsel oder eine White-Noise-Maschine können Störgeräusche dämpfen und den Schlaf förderlich gestalten.

Zusätzlich ist es wichtig, das Bettzeug regelmäßig zu wechseln. Ein frisches und sauberes Bett sorgt für ein angenehmeres Schlafklima. Zudem sollte man seine Matratze etwa alle sieben bis zehn Jahre austauschen, um weiterhin optimalen Schlafkomfort gewährleisten zu können.

Dennoch, es ist normal, dass Schlafprobleme auftreten. Stress, wechselnde Lebensumstände oder auch gesundheitliche Aspekte können dazu führen. Das Wichtigste ist, achtsam mit sich umzugehen und für sich selbst herauszufinden, was am besten hilft.

Die Verbesserung des Schlafes ist ein langfristiger Prozess, der die Achtsamkeit erfordert. Indem man die eigenen Gewohnheiten beobachtet und kleine Anpassungen vornimmt, kann jeder dazu beitragen, die Schlafqualität zu steigern. Letzten Endes ist Schlaf die Grundlage für ein gesundes und glückliches Leben. Der Weg zu erholsamem Schlaf ist nicht immer einfach, aber er lohnt sich auf jeden Fall.

In diesem Sinne: Träumen Sie süß und schlafen Sie gut!

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Geschichte basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen und wurde nicht auf sachliche Richtigkeit überprüft. Er ist zur Unterhaltung gedacht und sollte nicht als verlässliche Quelle für Fakten oder Nachrichten angesehen werden.
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