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Jan (68) versteht die Jugend von heute nicht: „Alles muss sofort gehen, aber es fehlt der Einsatz.“

by flipstaa
oktober 30, 2025
in Geschichten

In einem kleinen, belebten Café sitzt Jan, 68, an seinem Tisch und beobachtet die jungen Leute um sich herum. Die Klänge des aufschäumenden Milchs und das Geplätscher von Geschirr vermischen sich mit dem Lachen von Teenagern, die auf ihren Smartphones herumscrollen. Jan blickt betrübt. “Sie wollen alles, aber tun sie auch wirklich etwas dafür?” fragt er sich und hat das Gefühl, dass da eine Kluft zwischen den Generationen klafft.

Jan kam in den 50er Jahren zur Welt, als Fleiß und Sparsamkeit zu den Grundwerten des Lebens gehörten. Sein Vater arbeitete in der Fabrik, seine Mutter managte den Haushalt mit einer bewundernswerten Energie. Unterhaltung war rar, dennoch waren sie stolz auf das, was sie hatten. Jeder Euro wurde sorgfältig ausgegeben und jeder Besitz war das Ergebnis harter Arbeit. „Wir hatten nicht viel, aber wir waren glücklich damit“, erinnert sich Jan mit einem warmen Lächeln.

Mit fünfzehn Jahren brach er die Schule ab, um eine Ausbildung als Mechaniker zu machen. Lange Arbeitstage und schmutzige Hände prägten sein Leben. Es war eine harte Zeit, aber für Jan war es der einzige Weg nach vorne. Das Konzept, dass Erfolg einfach zufallen könnte, war in seiner Welt nicht vorstellbar. „Durchhaltevermögen und harte Arbeit sind die Schlüssel zum Erfolg“, sagt er oft. Diese damalige Realität hat sich stark gewandelt.

Jungen Menschen begegnet Jan mit einer Mischung aus Verwirrung und Skepsis. Die meisten von ihnen haben große Träume, eine sichere, gut bezahlte Anstellung mit flexiblen Arbeitszeiten in der Tasche. Doch oftmals fehlen Bereitschaft und Wille, die ersten Schritte zu machen. „Wenn sie beim Einkaufen keine Lust haben, wie wollen sie dann wirklich etwas bewirken?“ fragt sein Freund Kees, ebenfalls 68, mit einem sarkastischen Lächeln. Ihre Erinnerungen scheinen durch die Zeit stark konträr zu sein.

Die moderne Welt scheint immer schneller zu werden, in der Geduld oft überflüssig erscheint. Früher mussten sie für das, was sie wollten, lange sparen – jetzt wird alles mit einem Klick bestellt. „Diese sofortige Befriedigung macht es schwierig, den Wert von etwas wirklich zu begreifen“, sagt Jan nachdenklich. „Sie nehmen es als selbstverständlich hin, und vielleicht ist das auch unser Fehler.“

Soziale Medien sind ein weiterer Aspekt, der Jan besorgt. Plattformen wie Instagram und LinkedIn zeigen eine verführende Welt voller Erfolge, Reisen und materiellem Wohlstand. Die harten Herausforderungen und Misserfolge, die oft dazu gehören, bleiben weitgehend im Verborgenen. „Die jungen Leute bekommen ein verzerrtes Bild davon, was Normalität bedeutet“, meint Jan. „Deshalb sind sie so schnell demotiviert, wenn es einmal nicht läuft.“

Letztens hatte er ein Gespräch mit seiner Nichte Lisa, die ihr Studium abgeschlossen hatte. Sie äußerte ihre Enttäuschung, keinen Job zu finden, der sowohl erfüllend als auch gut bezahlt war. Jan fragte sie, ob sie bereit sei, unten anzufangen. Ihr verwunderter Blick sprach Bände: „Aber ich habe doch studiert!“, war ihre Antwort. Für Jan ist das ein Zeichen, dass das Realitätsbewusstsein schwindet.

Jan ist allerdings nicht nur kritisch. Er versucht, sich auch in die heutige Generation hineinzuversetzen. Der Druck auf junge Menschen ist enorm: Leistung bringt Sichtbarkeit, Erwartungen müssen erfüllt werden. „Wir wollten, dass es ihnen besser geht, aber vielleicht haben wir ihnen auch ein Stück weit die Lektion der Mühe und Ausdauer vorenthalten“, reflektiert er. Er sieht ein feines Gleichgewicht, das verloren gehen könnte.

Seine Sorge bleibt bestehen. Ohne den Willen, zu kämpfen und mit Rückschlägen umzugehen, könnte es für die heutige Jugend täuschend einfach sein, den Boden unter den Füßen zu verlieren. „Das Leben ist nicht immer gerecht. Man muss lernen, auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten“, betont er. Erst dann kann man etwas verwirklichen, auf das man wirklich stolz sein kann.

Als Jan seinen Kaffee beendet hat, schaut er ein letztes Mal hinaus. Die Jugendlichen sind verschwunden, geschluckt von der Stadt. Er steht auf, zieht seine Jacke an und macht sich auf den Weg nach Hause. Unterwegs denkt er darüber nach, dass jede Generation ihren eigenen Weg finden muss, um den Wert von Dingen zu begreifen. Der Prozess des Lernens durch Versuch und Irrtum bleibt universell. Manches ändert sich nicht, egal wie oft sich die Zeiten wandeln.

Letztlich hängt es von jedem Einzelnen ab, wie er die Herausforderungen des Lebens angeht. Was denkst du? Ist Jan einfach nur ein altmodischer Nörgler, oder hat er einen gültigen Punkt? Kommentare und Gedanken sind willkommen – lass uns die Diskussion über Generationen und Wertvorstellungen anstoßen!

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