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Rianne lässt ihren Kleinkind (3) und ihr Baby (1) regelmäßig allein zu Hause: „Man muss mal schnell raus können.“

by flipstaa
november 6, 2025
in Geschichten

Die Kunst des kurzen Alleinseins: Ein Blick auf moderne Erziehungsmethoden

Die moderne Erziehung ist ein heiß diskutiertes Thema. Wie viel Freiheit sollten Kinder haben, und wie weit können Eltern gehen? Für viele ist das Alleinlassen von Kleinkindern ein Tabu. Doch es gibt Eltern wie Rianne, die eine andere Auffassung vertreten. Sie glaubt, dass kurze Momente des Alleinseins für ihre Kinder nicht nur in Ordnung sind, sondern sogar wichtig für ihre Entwicklung.

Rianne, 35 Jahre alt, sitzt entspannt an ihrem Küchentisch mit einer Tasse Tee. Ihre Kinder spielen oben, während ihr Telefon griffbereit liegt. Wenn das Gespräch auf ihre Erziehungsmethoden kommt, zuckt sie mit den Schultern. “Ich lasse die Kleinen manchmal für einen kurzen Moment alleine zu Hause, um etwas einzukaufen oder den Hund zu spazieren,” sagt sie. Für sie ist dies eine ganz normale Praktik.

Rianne ist Mutter von zwei kleinen Kindern: einem dreijährigen Sohn und einer einjährigen Tochter. Ihre Tage sind oft hektisch, gefüllt mit Haushaltsaufgaben und der Sorge um die Kleinen. “Manchmal brauche ich einfach nur ein paar Minuten für mich.” Dieses Bedürfnis nach kurzen Auszeiten erkennen viele Eltern, doch die Meinungen über das Alleinlassen der Kinder divergieren stark. “Früher dachten die Leute nicht so viel darüber nach,” fährt Rianne fort, “auch meine Mutter ließ mich manchmal allein.”

In einem großen Haus mag man die Kinder nicht einmal immer hören. Daher fragt sich Rianne, inwiefern es tatsächlich gefährlich sein kann, wenn sie für ein paar Minuten weg ist. “Meistens spielen sie ja ruhig. Wer kann in diesen kurzen Momenten schon eine Notlage erwarten?” Sie ist sich der Kritik bewusst, die sie für diese Entscheidung bekommt. In einem Online-Mutterforum bekam sie bereits viel Gegenwind dafür, dass sie ihre Kinder kurzfristig allein lässt.

“Die Leute sagten, dass ich meine Kinder in Gefahr bringe und keine wahre Mutter sei,” lacht sie. Diese Kommentare scheinen sie jedoch wenig zu beeindrucken. “Ich frage mich, ob sie selbst nie einen Moment allein sind. Wenn ich unter der Dusche stehe oder den Briefkasten leere, sind die Kinder auch mal allein.” Für sie klingt das ein wenig heuchlerisch.

“Ich weiß, was für meine Kinder gut ist,” erklärt sie selbstbewusst. “Sie sind sicher zuhause. Es gibt kein offenes Feuer oder gefährliche Gegenstände. Und bevor ich gehe, mache ich klare Ansagen.” Rianne klärt ihren Sohn über den kurzen Abschied auf: “Mama geht mal kurz weg, bleib schön hier und pass auf deine Schwester auf, okay?” Dabei ist es ihr wichtig, genau zu kommunizieren, was los ist.

“Die Kinder müssen lernen, dass ich immer zurückkomme,” betont sie. “Es ist doch keine große Sache, ob ich im Garten Wasser für die Pflanzen gebe oder schnell zum Bäcker gehe. Auch hier geht es um Vertrauen.” Dieser Gedanke wird von vielen Eltern nicht geteilt. Laut Erziehungsexperten sei dies eine riskante Entscheidung für einen dreijährigen und eine weinende Babytochter. “Natürlich verstehe ich die Sorgen,” entgegnet Rianne. “Aber wie oft passiert denn in fünf Minuten etwas Schlimmes?”

Sie erzählt von einem Vorfall, als ihre Schwiegermutter fast vom Stuhl fiel, als sie von Riannes Entscheidung hörte, die Kinder für kurze Zeit allein zu lassen. “Es ist nicht richtig,” lautete ihre Antwort. Doch hat Rianne sie gefragt, was genau denn geschehen könnte, konnte ihre Schwiegermutter keine schlüssige Antwort geben.

“Mein Leben ist bereits anspruchsvoll genug, ohne dass andere über meine Erziehung urteilen,” schließt sie. Dennoch lässt sich Rianne von der Kritik nicht beirren. “Meine Kinder sind glücklich und gesund. Ich mache das nicht aus Ignoranz, sondern weil es funktioniert.” Ihre Entschlossenheit zeigt, dass die Meinungen über moderne Erziehung stark variieren können.

Die Frage bleibt, ob Rianne an ihrer Praxis festhalten wird. “Warum sollte ich das ändern? Es läuft gut für uns,” sagt sie mit einem zufriedenen Lächeln. In der Erziehung gibt es nicht das eine richtige Modell. Es ist oft eine Frage der persönlichen Überzeugung und des Vertrauens zu den eigenen Kindern. Ein kurzer Moment des Alleinseins bedeutet für Kinder auch, ein Stück weit unabhängig zu sein und kleine Schritte in die Selbstständigkeit zu gehen.

In dieser Vielzahl an Erziehungsansätzen ist es entscheidend, einen individuellen Weg zu finden, der sowohl für Eltern als auch für Kinder funktioniert. Respekt für unterschiedliche Meinungen und Ansätze ist dabei unerlässlich. Am Ende ist es wichtig, das Wohl des Kindes im Herzen zu tragen und dabei authentisch zu bleiben. Schließlich ist kein Elternteil perfekt, und jede Entscheidung wird getroffen, um dem Kind das Beste zu bieten. Vertrauen und Sicherheit sind die Schlüssel, die die Bindung zwischen Eltern und Kindern stärken und ihnen helfen, in die Welt hinauszutreten.

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