Warum Plastikflaschen nicht so harmlos sind, wie du denkst

Jeder kennt das: Ein schnelles Wasserfläschchen aus dem Supermarkt nehmen. Es ist praktisch, besonders wenn man unterwegs ist oder die eigene Flasche zu Hause vergessen hat. Doch hast du dich je gefragt, wie schädlich Wasser in Plastikflaschen sein kann? Hier sind einige Aspekte, die du bedenken solltest, bevor du nächste Mal zugreifst.
Plastikflaschen sind heutzutage allgegenwärtig. An Tankstellen, in Supermärkten und sogar im Restaurant – sie begleiten uns überall. Viele glauben, dass Mineralwasser aus dem Supermarkt gesünder ist als Leitungswasser. Stimmt das wirklich? Lass es uns herausfinden.
Erstens, die Umweltverschmutzung durch Plastik ist enorm. Täglich werden weltweit Millionen von Plastikflaschen verkauft. Ein erheblicher Teil davon landet in der Natur oder im Ozean. Selbst beim Recycling gibt es keine Garantie, dass das Plastik auf die richtige Weise verarbeitet wird. Plastikteile zersetzen sich nicht wie organisches Material, sondern zerfallen in mikroskopisch kleine Teile, die in Tiere und letztlich auch in unseren Körper gelangen können.
Zweitens, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ungünstig. Wasser aus einer Plastikflasche kostet oft mehr als das Fünf- bis Zehnfache von Leitungswasser. Ein 0,5-Liter-Fläschchen kann bis zu einem Euro kosten, während Leitungswasser viel günstiger ist. Jahr für Jahr kannst du durch die Nutzung einer wiederverwendbaren Flasche erhebliche Beträge sparen.
Ein weiteres Risiko sind die schädlichen Stoffe, die in das Wasser gelangen können. Plastikflaschen enthalten Weichmacher und Chemikalien, die mit der Zeit und bei falscher Lagerung ins Wasser abgeben werden können. Dies geschieht insbesondere, wenn die Flasche in der Sonne lag oder mehrfach verwendet wird, was gesundheitsgefährdend sein kann und Hormonstörungen verursachen wird.
Zusätzlich ist die Produktion von Plastikflaschen energieintensiv. Die Herstellung und der Transport der Flaschen erzeugen hohe CO₂-Emissionen. Dies steht im Kontrast zu Leitungswasser, das einfach direkt aus deiner Wasserleitung kommt, ohne diese umweltschädlichen Schritte.
Was ist also mit Leitungswasser? In den meisten Städten ist es bedenkenlos trinkbar, jedoch gibt es auch hier einige Punkte zu beachten. Zum Beispiel ist Leitungswasser extrem kostengünstig, umweltschonend und steht dir immer zur Verfügung.
Leitungswasser wird auch strengen Kontrollen unterzogen, um die Qualität sicherzustellen. Oft enthält es Mineralien wie Calcium und Magnesium, die für die Gesundheit wichtig sind. Jedoch können die Wasserqualität und den Geschmack je nach Wohnregion unterschiedlich sein. In einigen Gegenden kann das Wasser z.B. sehr kalkhaltig sein.
Aber auch Nachteile sind nicht zu ignorieren: In älteren Gebäuden gibt es möglicherweise Bleirohre, was gesundheitliche Risiken birgt. Zudem können geringe Rückstände von Medikamenten oder Pestiziden im Wasser enthalten sein, diese liegen jedoch meist unter den gesetzlichen Grenzwerten.
Wie triffst du also die beste Wahl? Wenn du unterwegs bist und Durst hast, kann ein Fläschchen Wasser manchmal die einfachste Lösung sein. Aber mache es dir zur Gewohnheit, eine wiederverwendbare Flasche mitzunehmen. Diese schaffst nicht nur ein großes Plus für die Umwelt, sondern schützt auch deine Gesundheit.
Heutzutage gibt es viele Orte, an denen du deine Flasche nachfüllen kannst, sei es im Park, Bahnhof oder in vielen Geschäften. Auf diese Weise sparst du nicht nur Geld, sondern reduzierst auch den Plastikkonsum. Zudem weißt du, was du trinkst, da Leitungswasser strenger kontrolliert wird als viele Flaschenwasser.
Wasser ist lebensnotwendig und gesund, aber die Art, wie du es konsumierst, spielt eine wichtige Rolle. Wasser aus Plastikflaschen mag bequem erscheinen, hat aber viele Nachteile: Es ist teuer, schädlich für unsere Umwelt und könnte sogar deiner Gesundheit schaden.
Das nächste Mal, wenn du im Supermarkt stehst und nach einem kühlen Wasser greifst, denke kurz nach. Vielleicht ist es an der Zeit, eine wiederverwendbare Flasche als Standardelement in deiner Tasche zu haben. Vergiss nicht: Kleine Veränderungen können einen großen positiven Einfluss auf unsere Umwelt und deine Gesundheit haben.
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