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Sterben wird immer teurer: „Bereite dich vor, wenn es soweit ist“

by flipstaa
november 28, 2025
in Geschichten

Eine Bestattung zu organisieren ist heutzutage nicht nur eine emotionale Herausforderung, sondern zudem auch eine finanzielle Belastung. Während eine durchschnittliche Beerdigung vor einem Jahrzehnt noch um die 7.500 Euro kostete, liegen diese Kosten mittlerweile bei über 10.000 Euro. Laut Statistiken des Statistischen Bundesamtes und Analysen von Organisationen sind die Bestattungskosten in den letzten zehn Jahren um etwa 40 Prozent gestiegen. Doch was sind die Gründe dafür und wie können wir unangenehme Überraschungen vermeiden?

Den meisten Menschen schwirrt beim Wort „Bestattung“ ein simples Bild im Kopf: eine einfache Zeremonie mit Kaffee und Kuchen. Wer jedoch die Rechnung sieht, erkennt schnell, dass hinter den Kulissen deutlich mehr steckt. Von der Überführung und Trauerkarten bis hin zu Blumen, Catering und Mietkosten für die Location summiert sich alles schnell. Außerdem gibt es die grundlegenden Kosten des Bestattungsunternehmens, die oft erst zu einem späten Zeitpunkt klar werden.

Ein Teil der Preiserhöhung ist auf die steigenden Materialkosten wie Holz und Energie zurückzuführen. Auch die Alterung der Bevölkerung kann nicht ignoriert werden. Immer mehr Menschen versterben, was den Druck auf die Branche erhöht und somit auch die Preise beeinflusst.

Obwohl die Inflation in Deutschland ansteigt, ziehen die Preissteigerungen im Bestattungsbereich noch weiter an. Berechnungen zeigen, dass die Erhöhung so etwa 9 Prozent über der durchschnittlichen Inflation liegt. Dies wirft berechtigte Fragen auf. Während die Preise für Gas und Energie tatsächlich gestiegen sind, bleibt der Preis für Holz relativ stabil, wie einige Bestattungsunternehmer berichten.

Trotz dieser stabilen Holzpreise werden Bestattungen jedes Jahr teurer. Wer keine Vorkehrungen getroffen hat, kann schnell von der unerwarteten Rechnung überrascht werden. Persönliche Geschichten von Menschen, die kürzlich eine Bestattung organisiert haben, belegen dies eindrucksvoll.

Ein Beispiel ist eine Familie, die ihre Mutter verloren hat. Tochter Vivian und ihr Vater organisierten die Bestattung über ein Unternehmen, das kurzfristig verfügbar war. Bei ihrer Nachfrage nach einer Preisindikation bekamen sie die Antwort: „Das kommt später.“ Tragischerweise erhielten sie vier Tage später einen Kostenvoranschlag über mehr als 13.000 Euro. Viele Kosten waren bereits im Basistarif enthalten, ohne dass dies im Voraus klar kommuniziert wurde.

Erfahrene Bestatter betonen, dass Transparenz der Schlüssel ist, um solche Situationen zu vermeiden. Ein professionelles Bestattungsunternehmen sollte innerhalb von 24 Stunden nach dem ersten Gespräch eine Kostenschätzung abgeben. So weiß die Familie, womit sie rechnen muss. Leider tun dies nicht alle Unternehmen konsequent.

Es gibt Anbieter, die ab dem ersten Kontakt eine vollständige Kostenaufstellung erstellen. Diese versuchen, Bestattungen erschwinglicher zu gestalten, indem sie nur für die tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen berechnen, ohne versteckte Gebühren oder Pauschalen. So kann eine einfache Einäscherung ohne Zeremonie, auch „Kremation essentielle“ genannt, für einen Bruchteil des normalen Preises organisiert werden.

Ein weiteres Problem ist, dass viele Menschen zu lange mit der Information warten. Erst wenn ein Familienmitglied stirbt oder im sterbenden Zustand ist, wird über die Organisation einer Bestattung nachgedacht. Dann ist es oft zu spät, um verschiedene Optionen zu vergleichen und gute Preise auszuhandeln.

Bestatter empfehlen, gerade bei Alter oder Krankheit, sich rechtzeitig bei verschiedenen Anbietern zu informieren. Einfach anrufen, Fragen stellen und Preise einholen. Auch wenn es unangenehm ist, vermeidet es später viel Stress und finanzielle Probleme. Es gibt ein gutes Gefühl zu wissen, dass alles ordentlich geregelt ist.

Die Bestattung ist auch eine geschäftliche Angelegenheit. Obwohl Emotionen mitspielen, handelt es sich letztlich um eine finanzielle Transaktion. Alles, was vom Bestattungsunternehmen übernommen wird – von Blumen bis hin zum Druck von Trauerkarten – kostet Geld. Oft sogar mehr, als wenn man es selbst organisiert. Das bedeutet nicht, dass man alles selbst machen sollte, aber bewusste Entscheidungen können helfen.

Noch ein wichtiger Tipp: Geben Sie nicht der emotionalsten Person in der Familie die Verantwortung für die Organisation. Diese Person steht oft dem Schmerz so nahe, dass sie nicht rational denken kann. Jemand mit etwas mehr Abstand kann den Überblick behalten und kritische Fragen stellen.

Die Wünsche des Verstorbenen oder der Hinterbliebenen können ebenfalls erheblich zu den Gesamtkosten beitragen. Eine große Location, umfassendes Catering, luxuriöse Blumen und außergewöhnliches Trauergeschäft können schnell mehrere tausend Euro zusätzlich kosten. Es macht einen finanziellen Unterschied, ob man sich für ein großartiges Goodbye oder einen intimen Abschied entscheidet.

Wer Geld sparen möchte, hat verschiedene Optionen. Man kann die Blumen selbst besorgen, einen eigenen Ort nutzen oder ein digitales Trauerpapier statt Druckwaren wählen. Sogar der Zeitpunkt des Tages, an dem eine Bestattung stattfindet, kann sich auf den Preis auswirken. Wer eine Bestattungsversicherung hat, sollte genau prüfen, was abgedeckt ist, da auch hier häufig Unterschiede bei Leistungen und Erstattungen auftreten.

Es ist klar, dass das Sterben teurer geworden ist, als viele Menschen denken. Doch mit der richtigen Vorbereitung, informierten Entscheidungen und bewussten Wahlmöglichkeiten ist es möglich, einen Abschied ohne finanzielle Schockerlebnisse zu gestalten. Wer sich und seinen Angehörigen diesen Stress ersparen möchte, sollte sich rechtzeitig mit den Möglichkeiten befassen – auch wenn es vielleicht noch nicht an der Zeit ist.

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