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Der Unterschied zwischen Männern und Frauen

by lucy
januari 9, 2026
in Geschichten

Viele Paare kennen diese Situation. Abends liegt man gemeinsam auf dem Sofa oder im Bett. Der Mann fühlt sich wohl, die Frau greift nach einer Decke. Dieses Gefühl ist kein Zufall.

Frauen frieren im Alltag deutlich häufiger als Männer. Das hat nichts mit Übertreibung zu tun. Die Wissenschaft liefert dafür klare und gut verständliche Erklärungen.

a man and woman standing in the snow

Ein Gefühl wie ein Eiswürfel

Während Männer oft von angenehmer Wärme sprechen, fühlen sich Frauen wie ein Eiswürfel. Selbst bei identischer Raumtemperatur empfinden sie Kälte intensiver.

Das führt nicht selten zu Diskussionen über die Heizung. Für den einen ist es warm genug, für die andere kaum auszuhalten.

Wissenschaft statt Einbildung

Das häufige Frieren ist keine Einbildung. Studien zeigen klar, dass Männer und Frauen Temperatur unterschiedlich wahrnehmen.

Forscher erklären dieses Phänomen mit biologischen und evolutionären Unterschieden. Der Körper reagiert je nach Geschlecht anders auf Kälte und Wärme.

Unterschiedliche Wahrnehmung von Temperatur

Männer und Frauen besitzen verschiedene wärmeempfindliche Systeme. Diese Unterschiede sind tief im Körper verankert.

Ein Forschungsteam um Dr. Eran Levin und Dr. Tali Magory Cohen spricht von einem evolutionär entwickelten Unterschied zwischen den Geschlechtern.

Evolution und Nähe

Interessant ist auch das soziale Verhalten. In gemischten Gruppen suchen Frauen häufiger körperliche Nähe zu anderen Frauen.

Männer halten dagegen eher Abstand. Diese Verhaltensweisen könnten mit dem unterschiedlichen Wärmeempfinden zusammenhängen.

Warum Nähe wärmt

Körperkontakt hilft, Wärme zu speichern. Frauen nutzen Nähe daher unbewusst, um sich wohler zu fühlen.

Männer empfinden Nähe oft schneller als zu warm. Auch das zeigt, wie unterschiedlich Körper reagieren.

Kalte Hände und kalte Füße

Besonders auffällig sind kalte Füße. Viele Frauen klagen darüber, während Männer dieses Problem kaum kennen.

Nicht selten landen diese kalten Füße beim Partner. Für die Frau angenehm, für den Mann oft ein kleiner Schock.

Durchblutung als Schlüssel

Ein Hauptgrund für kalte Füße ist die Durchblutung. Frauen haben im Durchschnitt einen niedrigeren Blutdruck als Männer.

Das Blut gelangt langsamer in Hände und Füße. Diese Körperteile kühlen dadurch schneller aus.

Die Rolle der Haut

Frauen haben meist eine dünnere Haut. Dadurch geht Wärme schneller verloren.

Männer besitzen oft eine dickere Hautschicht, die besser isoliert. Auch dieser Unterschied beeinflusst das Temperaturempfinden.

Muskelmasse erzeugt Wärme

Männer haben im Schnitt mehr Muskelmasse. Muskeln produzieren bei Bewegung Wärme.

Frauen haben weniger Muskelgewebe. Ihr Körper erzeugt daher weniger eigene Wärme, besonders in Ruhephasen.

Fettverteilung im Körper

Auch die Fettverteilung spielt eine Rolle. Bei Frauen ist das Fett gleichmäßiger im Körper verteilt.

So werden lebenswichtige Organe gut geschützt. Hände und Füße bekommen dafür weniger Wärme ab.

Schutz der inneren Organe

Der Körper priorisiert wichtige Funktionen. Bei Kälte wird das Blut zuerst zu Herz und Gehirn geleitet.

Bei Frauen geschieht das schneller. Äußere Körperteile kühlen dadurch früher aus.

Hormone und Körpertemperatur

Hormone beeinflussen die Körpertemperatur stark. Besonders das Hormon Östrogen spielt hier eine große Rolle.

Östrogen wirkt auf die Blutgefäße und beeinflusst die Wärmeverteilung im Körper.

Zyklusbedingte Temperaturschwankungen

Während des Menstruationszyklus verändert sich die Körpertemperatur. Bei höherem Östrogenspiegel sinkt die Kerntemperatur leicht ab.

Schon ein kleiner Unterschied reicht aus, um Kälte stärker wahrzunehmen.

Verengte Blutgefäße

Östrogen kann die Blutgefäße in Händen und Füßen verengen. Dadurch gelangt weniger warmes Blut in diese Bereiche.

Das Ergebnis sind kalte Finger und kalte Zehen, selbst bei milden Temperaturen.

Das Biorhythmus-Problem

Unsere Körpertemperatur schwankt im Tagesverlauf. Abends sinkt sie ganz natürlich.

Der Körper bereitet sich auf Ruhe und Schlaf vor. Dabei spielt das Hormon Melatonin eine wichtige Rolle.

Frauen reagieren schneller

Bei Frauen setzt dieser Prozess oft früher ein. Die Temperatur sinkt schneller als bei Männern.

Deshalb frieren viele Frauen besonders am Abend oder nachts stärker.

Empfindlicher für Veränderungen

Frauen reagieren sensibler auf Temperaturschwankungen. Schon kleine Veränderungen werden als unangenehm empfunden.

Männer nehmen diese Unterschiede oft kaum wahr. Das führt zu Missverständnissen im Alltag.

Büro, Zuhause und Klimaanlagen

Viele Büros sind auf männliche Durchschnittswerte ausgelegt. Für Frauen ist es dort oft zu kalt.

Klimaanlagen verstärken dieses Problem. Frauen greifen schneller zu Pullover oder Schal.

Keine Frage der Gewohnheit

Manche glauben, Frauen könnten sich einfach abhärten. Doch das ist nur begrenzt möglich.

Die biologischen Unterschiede lassen sich nicht wegtrainieren oder ignorieren.

Warum Frieren ernst genommen werden sollte

Dauerhaftes Frieren ist unangenehm. Es kann auch die Konzentration und das Wohlbefinden beeinträchtigen.

Wer ständig friert, fühlt sich schneller müde und unwohl.

Kleine Lösungen für den Alltag

Warme Kleidung, dicke Socken und Decken helfen. Auch Bewegung regt die Durchblutung an.

Wichtig ist vor allem Verständnis. Das Frieren ist real und wissenschaftlich erklärbar.

Akzeptanz statt Streit

Statt über die Heizung zu streiten, hilft Rücksichtnahme. Kleine Anpassungen machen einen großen Unterschied.

Wenn beide Seiten Verständnis zeigen, steigt der Wohnkomfort für alle.

Fazit

Frauen frieren schneller als Männer, weil ihr Körper anders arbeitet. Hormone, Durchblutung, Muskelmasse und Biorhythmus spielen zusammen.

Dieses Wissen hilft, Alltagskonflikte besser zu verstehen. Kälte ist kein Gefühl, sondern Biologie.

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