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Bauchschmerzen, Durchfall? Geht das einfach vorbei oder steckt mehr dahinter? Was jeder wissen sollte!

by lucy
januari 12, 2026
in Gesundheit

Das Reizdarmsyndrom, oft kurz RDS genannt, ist eine der häufigsten funktionellen Darmerkrankungen. Viele Betroffene leiden regelmäßig unter Bauchschmerzen und Problemen beim Stuhlgang. Die Beschwerden können sehr belastend sein, sind aber nicht gefährlich.

Menschen mit einem Reizdarmsyndrom haben keine sichtbare Erkrankung des Darms. Trotzdem fühlt sich der Alltag oft eingeschränkt an. Arbeiten, Ausgehen oder Reisen können zur Herausforderung werden.

woman lying on bed

Was ist das Reizdarmsyndrom?

Beim Reizdarmsyndrom reagiert der Darm empfindlicher als normal. Es kommt zu wiederkehrenden Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Veränderungen beim Stuhlgang.

Der Darm sieht dabei gesund aus. Es gibt keine Entzündung, keine Geschwüre und keine Tumoren. Die Funktionsweise des Darms ist jedoch gestört.

In Deutschland ist etwa einer von 20 bis 25 Menschen betroffen. Frauen haben häufiger Beschwerden als Männer. Früher wurde das Reizdarmsyndrom auch als spastischer Darm bezeichnet.

Welche Beschwerden treten auf?

Die Symptome sind sehr unterschiedlich. Manche Menschen haben nur leichte Beschwerden, andere sind stark eingeschränkt. Auch bei einer Person können die Symptome von Tag zu Tag wechseln.

Bauchschmerzen und Krämpfe

Typisch sind wiederkehrende Bauchschmerzen oder Krämpfe. Die Schmerzen können überall im Bauch auftreten und ihren Ort wechseln.

Oft fühlen sich Betroffene aufgebläht. Der Bauch kann sichtbar dicker sein und sich gespannt anfühlen. Nach dem Stuhlgang werden die Beschwerden häufig besser oder verändern sich.

Bei manchen Menschen nehmen die Schmerzen nach dem Essen zu. Bei anderen lassen sie nach.

Veränderungen beim Stuhlgang

Viele Menschen mit Reizdarmsyndrom haben Probleme beim Toilettengang. Es kann zu Verstopfung kommen, mit hartem und trockenem Stuhl.

Andere leiden unter Durchfall. Der Stuhl ist dann weich oder flüssig und der Stuhldrang kann plötzlich auftreten.

Manche Betroffene wechseln zwischen Verstopfung und Durchfall. Auch Schleim im Stuhl und vermehrte Blähungen sind möglich.

Wie entsteht das Reizdarmsyndrom?

Die genaue Ursache ist nicht bekannt. Ärztinnen und Ärzte gehen davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenwirken.

Ein besonders empfindlicher Darm

Der Darm kann überempfindlich werden. Das passiert zum Beispiel nach einer Magen-Darm-Infektion, einer belastenden Lebensphase oder längerer Stressbelastung.

Bei gesunden Menschen verursacht Luft oder Stuhl im Darm meist keine Schmerzen. Beim Reizdarmsyndrom werden diese Reize jedoch als schmerzhaft wahrgenommen.

Die Verbindung zwischen Darm und Gehirn

Darm und Gehirn stehen in ständigem Austausch. Beim Reizdarmsyndrom ist diese Kommunikation gestört.

Die Nerven im Bauch reagieren stärker und senden mehr Schmerzsignale an das Gehirn. Dadurch werden Schmerzen intensiver oder dauern länger an.

Auch das Gehirn selbst kann empfindlicher auf diese Signale reagieren. Selbst wenn der ursprüngliche Auslöser verschwunden ist, bleiben die Beschwerden manchmal bestehen.

Veränderte Darmbewegungen

Der Darm bewegt sich normalerweise rhythmisch, um den Stuhl weiterzutransportieren. Beim Reizdarmsyndrom kann diese Bewegung gestört sein.

Bewegt sich der Darm zu langsam, entsteht Verstopfung. Bewegt er sich zu schnell, kommt es zu Durchfall.

Manchmal wechseln sich beide Zustände ab. Plötzliche Bewegungen des Darms können Krämpfe auslösen.

Die Rolle der Darmbakterien

Im Darm leben Milliarden von Bakterien. Sie unterstützen die Verdauung und schützen die Darmschleimhaut.

Nach Infektionen oder durch andere Einflüsse kann sich die Zusammensetzung dieser Bakterien verändern. Dadurch wird der Darm empfindlicher und reagiert stärker auf Reize.

Was verschlimmert die Beschwerden?

Nicht alle Betroffenen reagieren gleich. Trotzdem gibt es einige Faktoren, die häufig eine Rolle spielen.

Ernährung und Getränke

Bestimmte Lebensmittel können Beschwerden verstärken. Welche das sind, ist individuell sehr unterschiedlich.

Manche Menschen reagieren empfindlich auf fettige Speisen, Süßigkeiten oder bestimmte Kohlenhydrate. Auch Kaffee und Alkohol können Probleme machen.

Bewegung oder Bewegungsmangel

Regelmäßige Bewegung unterstützt die Darmtätigkeit. Wer sich wenig bewegt, kann mehr Beschwerden bekommen.

Schon tägliche Spaziergänge oder leichtes Radfahren können einen positiven Effekt haben.

Stress und seelische Belastung

Stress hat großen Einfluss auf den Darm. Belastungen im Beruf, Sorgen oder familiäre Probleme können die Symptome verstärken.

Auch Angst vor den Beschwerden selbst kann zu einem Teufelskreis führen. Die Angst erhöht die Anspannung, was wiederum den Darm reizt.

Gedanken und Verhalten bei Beschwerden

Viele Betroffene sorgen sich, dass die Schmerzen gefährlich sein könnten. Diese Sorgen verstärken die Aufmerksamkeit auf den Bauch.

Manche vermeiden Aktivitäten aus Angst, keine Toilette zu finden. Dadurch ziehen sie sich zurück und verlieren Lebensqualität.

Weniger Bewegung, weniger soziale Kontakte und mehr Anspannung können die Beschwerden verstärken.

Wie wird das Reizdarmsyndrom festgestellt?

Die Diagnose wird meist von der Hausärztin oder dem Hausarzt gestellt. Ein ausführliches Gespräch und eine körperliche Untersuchung reichen oft aus.

Zusätzliche Untersuchungen im Krankenhaus sind in der Regel nicht notwendig. Eine Darmspiegelung zeigt beim Reizdarmsyndrom keine Auffälligkeiten.

Bei bestimmten Hinweisen, etwa familiären Darmerkrankungen, können Blut- oder Stuhluntersuchungen sinnvoll sein.

Ist das Reizdarmsyndrom gefährlich?

Nein, das Reizdarmsyndrom ist nicht gefährlich. Es führt nicht zu Entzündungen und erhöht nicht das Risiko für Darmkrebs.

Auch andere schwere Darmerkrankungen treten bei Menschen mit Reizdarmsyndrom nicht häufiger auf.

Die Beschwerden sind real und belastend, aber sie schädigen den Darm nicht.

Was können Betroffene selbst tun?

Es gibt viele Möglichkeiten, die Beschwerden positiv zu beeinflussen. Kleine Veränderungen im Alltag können viel bewirken.

Gesund und regelmäßig essen

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig. Ballaststoffe aus Gemüse, Obst und Vollkornprodukten unterstützen die Darmfunktion.

Gleichzeitig sollte ausreichend getrunken werden, etwa anderthalb bis zwei Liter pro Tag. Wasser und ungesüßter Tee sind ideal.

Wenn ein bestimmtes Lebensmittel immer wieder Beschwerden auslöst, kann es sinnvoll sein, es testweise wegzulassen.

Bei mehreren problematischen Lebensmitteln sollte eine Ernährungsberatung helfen, Mangelernährung zu vermeiden.

Ausreichend Bewegung

Tägliche Bewegung fördert die Verdauung und reduziert Stress. Ein Spaziergang von 30 Minuten kann bereits helfen.

Wichtig ist, regelmäßig aktiv zu sein. Auch leichte Bewegung ist besser als gar keine.

Am Alltag teilnehmen

So schwer es manchmal fällt: Aktivitäten sollten möglichst beibehalten werden. Arbeit, Hobbys und Treffen lenken ab und entspannen.

Vorab zu wissen, wo Toiletten sind, kann Sicherheit geben. Auch Absprachen über Essen oder kürzere Aufenthalte können helfen.

Über Sorgen sprechen

Sorgen und Ängste verstärken oft die Beschwerden. Ein Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt kann entlasten.

Das Wissen, dass das Reizdarmsyndrom harmlos ist, wirkt beruhigend und nimmt Druck.

Stress reduzieren und entspannen

Entspannung ist ein wichtiger Baustein. Musik hören, Lesen, Spazierengehen oder Atemübungen können helfen.

Auch Yoga, Meditation oder Sport wirken sich positiv aus. In stressigen Phasen ist bewusste Ruhe besonders wichtig.

Wie geht es langfristig weiter?

Der Verlauf ist individuell. Manche Menschen haben über Monate oder Jahre wechselnde Beschwerden.

Mit passenden Maßnahmen werden die Symptome bei vielen deutlich schwächer.

Wenn Selbsthilfemaßnahmen nicht ausreichen, gibt es weitere Möglichkeiten. Dazu gehören Ballaststoffpräparate, Medikamente oder psychologische Unterstützung.

Eine Beratung durch eine Ernährungsfachkraft kann ebenfalls hilfreich sein.

Wann sollte man ärztlichen Rat suchen?

Ein Arztbesuch ist wichtig, wenn die Beschwerden stark sind oder sich deutlich verändern.

Auch bei Blut im Stuhl, unerklärlichem Gewichtsverlust oder neu auftretenden Beschwerden ab dem 50. Lebensjahr sollte man sich untersuchen lassen.

Diese Symptome passen nicht zum Reizdarmsyndrom und müssen abgeklärt werden.

Fazit: Mit Reizdarmsyndrom leben lernen

Das Reizdarmsyndrom ist unangenehm, aber nicht gefährlich. Wer die eigenen Auslöser kennt und gut für sich sorgt, kann viel Einfluss nehmen.

Geduld, Wissen und Selbstfürsorge sind entscheidend. Der Darm braucht Zeit und Ruhe.

Was sind deine Erfahrungen mit dem Reizdarmsyndrom? Hinterlasse gerne einen Kommentar zu diesem Artikel auf Facebook.

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Geschichte basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen und wurde nicht auf sachliche Richtigkeit überprüft. Er ist zur Unterhaltung gedacht und sollte nicht als verlässliche Quelle für Fakten oder Nachrichten angesehen werden.
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