Der Winter zeigt sich wieder von seiner härtesten Seite. Tiefe Temperaturen, anhaltender Frost und wechselnde Wetterlagen setzen Deutschland stark zu. Besonders betroffen sind die Straßen, die unter der Belastung sichtbar leiden.
Der ADAC schlägt Alarm, denn vielerorts reißt der Asphalt auf. Autofahrer müssen sich auf schlechte Fahrbahnen einstellen. Schlaglöcher entstehen schneller, als sie repariert werden können, und stellen ein wachsendes Sicherheitsrisiko dar.

Extreme Kälte trifft Deutschland mit voller Wucht
In den kommenden Tagen wird es in vielen Regionen Deutschlands klirrend kalt. Wetterexperten rechnen mit starkem Frost, der sich nicht nur nachts, sondern auch tagsüber bemerkbar macht. Teilweise bleibt es rund um die Uhr unter null Grad.
Besonders im Norden des Landes sinken die Temperaturen deutlich. In Niedersachsen und Bremen erwartet der Deutsche Wetterdienst nächtliche Tiefstwerte zwischen minus vier und minus sechs Grad. Auch tagsüber werden kaum noch positive Werte erreicht.
Wetterumschwung verschärft die Lage
Auslöser für die extreme Kälte ist ein Wechsel der Großwetterlage. Ein starkes Hochdruckgebiet über Skandinavien verändert die Strömung grundlegend. Milde Luft aus dem Westen wird verdrängt und durch eisige Kaltluft ersetzt.
Diese Luftmassen kommen direkt aus Russland. Meteorologen sprechen von einer sehr trockenen, aber extrem kalten Wetterlage. In englischen Medien ist sogar vom sogenannten „Beast from the East“ die Rede.
Temperaturen bis minus 20 Grad möglich
Nach Einschätzung von Experten könnte sich die Kälte weiter verschärfen. Wettermodelle zeigen für die kommende Woche eine weitere Abkühlung. In einigen Regionen sind tagsüber Dauerfrostwerte von bis zu minus zehn Grad möglich.
In den Nächten könnten die Temperaturen sogar auf bis zu minus 20 Grad sinken. Solche Werte sind in Deutschland selten geworden und erinnern viele an besonders strenge Winter vergangener Jahre.
Kälte breitet sich über das ganze Land aus
Zunächst ist vor allem der Norden betroffen, doch schon bald greift die Kälte auf ganz Deutschland über. Laut Prognosen soll sich die Frostlage flächendeckend durchsetzen und mehrere Tage, möglicherweise sogar Wochen, anhalten.
Meteorologen rechnen damit, dass diese Wetterphase bis in die erste Februarwoche hineinreichen kann. Trotz der extremen Kälte wird jedoch nur wenig Schnee erwartet, da die Luft sehr trocken ist.
Große Temperaturschwankungen als Problem
Auffällig sind die starken Gegensätze im aktuellen Winter. Noch vor wenigen Tagen wurden in Teilen Deutschlands ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen. In Freiburg wurde Mitte Januar ein Rekordwert von über 16 Grad registriert.
Dieser schnelle Wechsel zwischen mildem Wetter und extremer Kälte belastet nicht nur den menschlichen Körper, sondern auch die Infrastruktur. Straßen reagieren besonders empfindlich auf solche Schwankungen.
Warum Frost die Straßen zerstört
Straßenbeläge sind nicht für ständige Wechsel zwischen Frost und Tauwetter ausgelegt. Dringt Wasser in feine Risse im Asphalt ein und friert dort, dehnt es sich aus. Der entstehende Druck sprengt das Material von innen.
Taut das Eis anschließend wieder, bleiben Hohlräume zurück. Bei der nächsten Belastung durch Fahrzeuge bricht der Asphalt auf. So entstehen Schlaglöcher, oft innerhalb weniger Tage.
ADAC warnt vor zunehmenden Schlaglöchern
Der ADAC rechnet in den kommenden Wochen mit einer stark steigenden Zahl an Straßenschäden. Besonders betroffen sind viel befahrene Straßen, Autobahnen und innerstädtische Verkehrsachsen.
Für Autofahrer bedeutet das ein erhöhtes Risiko. Schäden an Reifen, Felgen und Fahrwerk treten häufiger auf. Auch das Unfallrisiko steigt, wenn Fahrzeuge plötzlich in tiefen Schlaglöchern landen.
Gefahr für Verkehrssicherheit und Fahrzeuge
Schlaglöcher sind nicht nur ärgerlich, sondern gefährlich. Bei hoher Geschwindigkeit können sie zu Kontrollverlust führen. Besonders bei Dunkelheit oder bei Nässe sind sie oft schwer zu erkennen.
Der ADAC rät Autofahrern daher zu besonderer Vorsicht. Angepasste Geschwindigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit sind in den kommenden Wochen besonders wichtig.
Kommunen unter großem Druck
Auch Städte und Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen. Die Reparatur von Straßenschäden ist teuer und zeitaufwendig. Im Winter sind viele Maßnahmen nur provisorisch möglich.
Oft werden Schlaglöcher zunächst notdürftig geflickt, um die schlimmsten Gefahren zu beseitigen. Dauerhafte Sanierungen können meist erst im Frühjahr erfolgen, wenn die Temperaturen wieder steigen.
Winter zeigt seine ganze Härte
Viele Experten vergleichen die aktuelle Wetterlage mit strengen Wintern vergangener Jahrzehnte. Solche Kälteperioden sind in den letzten Jahren selten geworden, treffen die Infrastruktur aber umso unvorbereiteter.
Straßen, die bereits vorgeschädigt sind, halten den Belastungen oft nicht stand. Der jetzige Winter wirkt wie ein Belastungstest für das gesamte Verkehrsnetz.
Autofahrer sollten jetzt besonders achtsam sein
In der aktuellen Situation ist umsichtiges Fahren wichtiger denn je. Unebene Fahrbahnen, gefrorene Stellen und plötzliche Hindernisse erfordern volle Konzentration.
Wer Schäden an seinem Fahrzeug bemerkt, sollte diese zeitnah überprüfen lassen. Auch das Melden besonders gefährlicher Schlaglöcher kann helfen, Unfälle zu vermeiden.
Ausblick auf die kommenden Wochen
Die Wetterexperten gehen davon aus, dass die Kälte Deutschland noch eine Weile im Griff behalten wird. Erst im Februar könnte sich die Lage langsam entspannen.
Bis dahin müssen sich Verkehrsteilnehmer auf schwierige Bedingungen einstellen. Der Winter hat deutlich gemacht, wie anfällig Straßen bei extremem Wetter sind.
Fazit zur aktuellen Wetter- und Verkehrslage
Der Dauerfrost setzt Deutschlands Straßen massiv zu. Schlaglöcher entstehen durch den ständigen Wechsel von Frost und Tauwetter und werden in den kommenden Wochen zum Alltag gehören.
Der ADAC warnt zu Recht vor den Folgen. Vorsicht, Geduld und Aufmerksamkeit sind jetzt entscheidend, um sicher durch den Winter zu kommen.
Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar auf Facebook und teilen Sie Ihre Meinung oder Erfahrungen zu diesem Artikel.

