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Studie zeigt, welche Altersstufen bei Kindern schwierig sind. Wusstest du das?

by lucy
januari 28, 2026
in Geschichten

Elternschaft ist etwas Wunderschönes. Gleichzeitig ist sie anstrengend, fordernd und voller Überraschungen. Kaum ein Lebensabschnitt bringt so viele Höhen und Tiefen mit sich wie das Großziehen eines Kindes.

Von den ersten Lächeln über die ersten Schritte bis hin zu Gesprächen über Schule, Freunde und später den Auszug. Jede Phase fühlt sich anders an und stellt Eltern vor neue Aufgaben.

Father carries his son on his shoulders outdoors.

Viele Lebensphasen, viele Herausforderungen

Kinder entwickeln sich schnell. Kaum hat man sich an eine Phase gewöhnt, beginnt schon die nächste. Was gestern noch funktioniert hat, scheint heute plötzlich wirkungslos zu sein.

Eltern müssen sich ständig anpassen. Das kostet Energie, Geduld und manchmal auch Nerven. Deshalb fragen sich viele Mütter und Väter, welche Phase eigentlich die schwierigste ist.

Die klassische Vermutung der Eltern

Viele Menschen denken sofort an zwei bekannte Phasen. Die Trotzphase im Kleinkindalter und die Pubertät gelten als besonders herausfordernd.

Wutanfälle, Grenzen austesten und emotionale Ausbrüche sind dort keine Seltenheit. Lange Zeit galten diese Abschnitte als die anstrengendsten Jahre für Eltern.

Eine überraschende Antwort aus der Forschung

Eine aktuelle Umfrage zeigt jedoch ein anderes Bild. In einer Untersuchung gaben viele Eltern an, eine ganz andere Altersgruppe als besonders schwierig zu empfinden.

Nicht die Trotzphase und nicht die Pubertät standen an erster Stelle. Stattdessen nannten viele Eltern Kinder im Alter von sieben und acht Jahren.

Warum gerade sieben und acht Jahre?

Auf den ersten Blick wirkt dieses Ergebnis überraschend. Kinder in diesem Alter gelten oft als vernünftig, sprachlich stark und selbstständiger als jüngere Kinder.

Doch genau darin liegt die Herausforderung. In diesem Alter findet ein wichtiger Entwicklungsschritt statt, der oft unterschätzt wird.

Eine neue Stufe der Selbstständigkeit

Kinder zwischen sieben und acht Jahren entwickeln ein stärkeres Bewusstsein für sich selbst. Sie hinterfragen Regeln und möchten eigene Entscheidungen treffen.

Sie wissen nun besser, was sie wollen. Gleichzeitig fehlen ihnen noch die emotionalen Fähigkeiten, um mit Frust ruhig umzugehen.

Mehr Denken, mehr Diskussionen

In diesem Alter können Kinder sehr gut argumentieren. Sie stellen Fragen, widersprechen und diskutieren ausdauernd.

Eltern erleben das oft als anstrengend. Entscheidungen werden nicht mehr einfach akzeptiert, sondern regelmäßig infrage gestellt.

Der Wunsch nach Mitbestimmung

Kinder möchten ernst genommen werden. Sie fordern mehr Mitsprache im Alltag, etwa bei Kleidung, Freizeit oder Hausaufgaben.

Wenn Eltern Grenzen setzen, entsteht schnell Konflikt. Das Kind fühlt sich eingeschränkt, die Eltern fühlen sich herausgefordert.

Sturheit als Entwicklungszeichen

Viele Eltern beschreiben Kinder in diesem Alter als besonders stur. Dieses Verhalten ist jedoch ein Zeichen von Entwicklung.

Das Kind testet seine Rolle in der Welt. Es versucht herauszufinden, wie viel Einfluss es hat und wo seine Grenzen liegen.

Emotionale Reife hinkt hinterher

Obwohl Kinder geistig große Fortschritte machen, bleibt die emotionale Kontrolle oft zurück.

Gefühle wie Wut, Enttäuschung oder Ungerechtigkeit können überwältigend sein. Das führt zu Tränen, Rückzug oder Trotz.

Warum Eltern das als schwierig empfinden

Eltern erwarten in diesem Alter oft mehr Vernunft. Schließlich kann das Kind sprechen, verstehen und erklären.

Wenn das Kind dann trotzdem emotional reagiert, entsteht Frust. Eltern fühlen sich missverstanden oder machtlos.

Ein häufiger Auslöser für Streit

Schule spielt in diesem Alter eine große Rolle. Leistungsdruck, Hausaufgaben und Vergleiche mit anderen Kindern kommen hinzu.

Das kann Spannungen erzeugen, die sich zu Hause entladen. Eltern stehen dann zwischen Unterstützung und Erwartung.

Kinder fordern Grenzen bewusst heraus

Sieben- und achtjährige Kinder testen Regeln gezielt. Sie wollen wissen, ob Konsequenzen wirklich gelten.

Das ist kein böswilliges Verhalten. Es gehört zur Entwicklung eines stabilen Selbstbildes.

Nicht jedes Kind ist gleich

Wichtig ist zu betonen, dass nicht alle Kinder diese Phase gleich erleben. Manche bleiben ausgeglichen, andere sind besonders herausfordernd.

Temperament, Umfeld und Erziehung spielen eine große Rolle. Deshalb empfinden Eltern diese Phase sehr unterschiedlich.

Vergleich mit anderen Entwicklungsphasen

Im Vergleich zur Trotzphase sind Kinder jetzt sprachlich stärker. Sie können ihre Meinung klar äußern.

Im Vergleich zur Pubertät fehlt jedoch noch die emotionale Reife. Das macht Konflikte oft intensiver, aber weniger vorhersehbar.

Eltern wachsen mit ihren Kindern

So schwierig diese Phase auch sein mag, sie ist vorübergehend. Kinder entwickeln sich weiter und finden nach und nach mehr innere Balance.

Auch Eltern lernen dazu. Mit jeder Phase wächst die Erfahrung und das Verständnis füreinander.

Geduld als Schlüssel

Geduld ist in dieser Zeit besonders wichtig. Kinder brauchen klare Regeln, aber auch Raum, um sich auszuprobieren.

Einfühlungsvermögen hilft, Konflikte besser zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Kommunikation auf Augenhöhe

Kinder in diesem Alter möchten ernst genommen werden. Gespräche helfen mehr als Strafen.

Wenn Eltern erklären, zuhören und Grenzen ruhig vertreten, fühlen sich Kinder sicherer und verstanden.

Die Bedeutung von Struktur

Feste Abläufe geben Halt. Klare Zeiten für Schule, Freizeit und Schlaf helfen, Überforderung zu vermeiden.

Struktur reduziert Stress für Kinder und Eltern gleichermaßen.

Auch Eltern dürfen müde sein

Eltern müssen nicht perfekt sein. Diese Phase kann anstrengend sein und Zweifel auslösen.

Sich Unterstützung zu holen oder offen über Schwierigkeiten zu sprechen, ist kein Zeichen von Schwäche.

Entwicklung braucht Reibung

Konflikte gehören zum Erwachsenwerden dazu. Sie sind Teil des Lernprozesses.

Kinder lernen durch Auseinandersetzungen, ihre Gefühle zu benennen und Regeln zu verstehen.

Der Blick nach vorn

Auch wenn sieben und acht Jahre als besonders schwierig gelten, folgen ruhigere Phasen.

Kinder gewinnen an Selbstkontrolle, Empathie und Verständnis. Beziehungen entspannen sich wieder.

Fazit: Eine fordernde, aber wichtige Phase

Das Alter von sieben und acht Jahren ist eine Schlüsselphase in der Entwicklung. Kinder wachsen innerlich stark, auch wenn das nach außen schwierig wirkt.

Für Eltern bedeutet das Geduld, Verständnis und Vertrauen in den Prozess.

Wenn du eigene Erfahrungen zu diesem Thema hast oder deine Meinung teilen möchtest, kannst du unter diesem Artikel gerne einen Kommentar auf Facebook hinterlassen.

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