Flipstaa
  • Home
  • Geschichten
  • Gesundheit
  • Tipps & DIY
  • Tiere
Flipstaa
Home Gesundheit

Psychologe sagt: Diese 5 Tipps helfen bei der Erziehung

by lucy
januari 30, 2026
in Gesundheit

Viele Eltern wünschen sich glückliche, gesunde und ausgeglichene Kinder. Sie lesen Ratgeber, sprechen mit anderen Eltern und versuchen, im Alltag die richtigen Entscheidungen zu treffen. Doch manchmal kann eine einzige Regel einen erstaunlich großen Unterschied machen.

Die Psychologin Jean Twenge von der San Diego State University beschäftigt sich seit Jahren mit dem Einfluss digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche. Ihre Forschung zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen Bildschirmnutzung und dem Wohlbefinden junger Menschen.

selective focus photography of girl crying

Keine Bildschirme im Schlafzimmer

Die zentrale Empfehlung von Jean Twenge ist überraschend einfach. Kinder sollten nachts keine Smartphones oder Tablets im Schlafzimmer haben. Diese Regel klingt streng, kann aber viele positive Effekte haben.

Es geht dabei nicht um Kontrolle, sondern um Schutz. Das Schlafzimmer soll ein Ort der Ruhe sein. Ein Ort, an dem der Körper und der Kopf abschalten dürfen.

Warum Schlaf so wichtig ist

Schlaf ist für Kinder und Jugendliche besonders wichtig. Während der Nacht verarbeitet das Gehirn Erlebnisse, stärkt das Immunsystem und unterstützt das Wachstum.

Wenn Kinder schlecht schlafen, wirkt sich das schnell auf ihre Stimmung aus. Sie sind gereizter, weniger konzentriert und emotional anfälliger. Auf Dauer kann Schlafmangel ernsthafte Folgen haben.

Der Einfluss von Smartphones auf den Schlaf

Liegt ein Smartphone im Schlafzimmer, ist die Versuchung groß. Viele Kinder scrollen abends durch soziale Medien, spielen Spiele oder schreiben Nachrichten.

Auch wenn sie müde sind, fällt es schwer aufzuhören. Push-Nachrichten und Likes sorgen für ständige Reize. Das Gehirn bleibt aktiv, obwohl der Körper Ruhe braucht.

Blaues Licht und sein Effekt

Ein weiterer Faktor ist das blaue Licht von Bildschirmen. Dieses Licht signalisiert dem Gehirn, dass es Tag ist. Die Produktion des Schlafhormons Melatonin wird gehemmt.

Dadurch fällt das Einschlafen schwerer. Der Schlaf wird oberflächlicher. Kinder wachen nachts häufiger auf und fühlen sich morgens nicht erholt.

Forschungsergebnisse aus den USA

Jean Twenge stützt ihre Aussagen auf viele Studien. Eine große Umfrage von Common Sense Media aus dem Jahr 2023 zeigt deutliche Zahlen.

Zwei Drittel der befragten Teenager gaben an, nachts wegen ihres Smartphones Schlaf zu verlieren. 77 Prozent schlafen regelmäßig weniger, als Experten empfehlen.

Mehr als nur Müdigkeit

Schlafprobleme wirken sich nicht nur auf die Energie aus. Studien zeigen Zusammenhänge zwischen schlechter Schlafqualität und erhöhten Werten von Angst und Depression.

Kinder mit Schlafmangel haben häufiger Konzentrationsprobleme. Auch schulische Leistungen können darunter leiden. Der Alltag wird insgesamt belastender.

Emotionale Gesundheit im Fokus

Jean Twenge betont, dass emotionale Stabilität eng mit Schlaf verbunden ist. Wer ausgeruht ist, kann besser mit Stress umgehen.

Kinder, die gut schlafen, sind oft ausgeglichener. Sie reagieren ruhiger auf Konflikte und fühlen sich insgesamt wohler in ihrem Alltag.

Ein wachsendes gesellschaftliches Problem

Digitale Geräte sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Schon Grundschulkinder besitzen oft ein eigenes Smartphone.

Was früher der Fernseher war, ist heute das Handy. Der Unterschied liegt in der ständigen Verfügbarkeit und der Nähe zum Körper.

Warum die Nacht besonders kritisch ist

Tagsüber können Eltern Bildschirmzeiten besser steuern. Abends und nachts verlieren viele den Überblick.

Im Bett sind Kinder unbeobachtet. Die Nutzung kann sich unbemerkt ausdehnen. Gerade dann ist eine klare Regel besonders wichtig.

Regeln geben Sicherheit

Kinder brauchen Grenzen. Das bedeutet nicht, dass Eltern streng oder unnachgiebig sein müssen. Klare Regeln geben Orientierung.

Wenn Kinder wissen, was erlaubt ist und was nicht, fühlen sie sich sicherer. Diskussionen nehmen ab, wenn Regeln nachvollziehbar sind.

Der richtige Zeitpunkt für Regeln

Am einfachsten ist es, früh zu beginnen. Werden Regeln von Anfang an eingeführt, werden sie eher akzeptiert.

Doch auch bei älteren Kindern ist eine Veränderung möglich. Wichtig ist, ruhig zu erklären, warum neue Regeln sinnvoll sind.

Offen über Gründe sprechen

Jean Twenge rät Eltern, ehrlich zu sein. Erklären Sie, dass es um Gesundheit geht, nicht um Strafe.

Kinder verstehen mehr, als viele denken. Wenn sie den Sinn erkennen, steigt die Bereitschaft zur Mitarbeit.

Vorbild sein als Eltern

Kinder lernen durch Beobachtung. Wenn Eltern selbst ständig aufs Handy schauen, verlieren Regeln an Glaubwürdigkeit.

Wer sein eigenes Smartphone nachts außerhalb des Schlafzimmers lädt, setzt ein starkes Zeichen. Das gilt für Erwachsene genauso wie für Kinder.

Der richtige Umgang mit sozialen Medien

Ein weiterer Punkt in Twenges Empfehlungen ist der Zeitpunkt für soziale Medien. Sie rät, den Zugang möglichst bis zum Alter von 16 Jahren zu verschieben.

Jüngere Kinder sind besonders anfällig für Vergleiche und Gruppendruck. Likes und Kommentare können das Selbstwertgefühl stark beeinflussen.

Weniger Vergleich, mehr Selbstvertrauen

Soziale Medien zeigen oft geschönte Realitäten. Kinder vergleichen sich mit anderen und fühlen sich schnell unzulänglich.

Ohne diesen ständigen Vergleich können sie ein stabileres Selbstbild entwickeln. Freundschaften im echten Leben gewinnen an Bedeutung.

Wann ist ein Handy sinnvoll

Jean Twenge plädiert dafür, Smartphones nicht zu früh zu geben. Ein Handy sollte einen klaren Zweck haben, etwa für Sicherheit oder Erreichbarkeit.

Ein Smartphone ist kein Spielzeug. Es bringt Verantwortung mit sich, die Kinder erst lernen müssen.

Schrittweise Gewöhnung

Ein späterer Einstieg bedeutet nicht völligen Verzicht. Eltern können Funktionen schrittweise freigeben.

So lernen Kinder, bewusst mit Technik umzugehen. Medienkompetenz entsteht durch Begleitung, nicht durch völlige Freiheit.

Konsequenz schafft Vertrauen

Regeln funktionieren nur, wenn sie eingehalten werden. Das gilt für Kinder und Eltern gleichermaßen.

Wenn Ausnahmen ständig gemacht werden, verlieren Regeln ihre Wirkung. Klarheit und Verlässlichkeit stärken das Vertrauen innerhalb der Familie.

Kleine Schritte, große Wirkung

Die Regel, Geräte nachts aus dem Schlafzimmer zu verbannen, ist einfach umzusetzen. Sie kostet kein Geld und braucht keine Technik.

Trotzdem kann sie den Alltag spürbar verbessern. Besserer Schlaf führt zu mehr Energie, besserer Stimmung und größerer Konzentration.

Langfristige Vorteile für die Gesundheit

Guter Schlaf unterstützt das Immunsystem. Kinder werden seltener krank und erholen sich schneller.

Auch langfristig profitieren sie. Gesunde Schlafgewohnheiten in der Kindheit wirken oft bis ins Erwachsenenalter.

Ein Gewinn für die ganze Familie

Nicht nur Kinder profitieren von ruhigen Nächten. Auch Eltern erleben entspanntere Abende.

Ohne ständige Diskussionen über Bildschirmzeit kehrt mehr Ruhe ein. Das Schlafzimmer wird wieder ein Ort der Erholung.

Technik bewusst nutzen lernen

Jean Twenge betont, dass Technik nicht grundsätzlich schlecht ist. Es geht um den richtigen Umgang.

Wer früh lernt, Grenzen zu setzen, kann digitale Medien später bewusster nutzen. Diese Fähigkeit ist in der heutigen Welt entscheidend.

Fazit der Psychologin

Die Forschung zeigt klar, dass Schlaf ein Schlüssel für Wohlbefinden ist. Smartphones im Schlafzimmer stehen diesem Ziel im Weg.

Eine einfache Regel kann helfen, Kinder glücklicher, gesünder und ausgeglichener aufwachsen zu lassen.

Einladung zur Diskussion

Was halten Sie von dieser Regel im Familienalltag? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Gedanken gern in einem Kommentar auf Facebook zu diesem Artikel.

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Geschichte basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen und wurde nicht auf sachliche Richtigkeit überprüft. Er ist zur Unterhaltung gedacht und sollte nicht als verlässliche Quelle für Fakten oder Nachrichten angesehen werden.
Nächste Seite ➜ Nächste ➜

Bewahren Sie Brot im Gefrierschrank auf? Das sollten Sie unbedingt wissen!

februari 2, 2026

Blutdruckmedikamente – sind sie notwendig? Was Sie wirklich wissen müssen!

februari 2, 2026

Wissenschaftler enthüllt: Diese Düfte halten Ihr Gehirn gesund

februari 2, 2026

Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Telefon mithört? So schalten Sie es WIRKLICH aus!

februari 2, 2026

Bleibende psychische Gesundheitsschäden durch diese Gewohnheit.

februari 2, 2026

Streik im öffentlichen Nahverkehr: Worum es geht

februari 2, 2026
  • Cookie-Richtlinie
  • Homepage
  • Impressum
  • Kontakt
  • Privatsphäre
  • Sample Page
  • Trends

© 2024 Flipstaa.com - All rights reserved

  • Cookie-Richtlinie
  • Homepage
  • Impressum
  • Kontakt
  • Privatsphäre
  • Sample Page
  • Trends

© 2024 Flipstaa.com - All rights reserved