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Durchgesickerte Dokumente zeigen, dass Smartphones tatsächlich mithören

by flipstaa
november 10, 2025
in Niet gecategoriseerd

Active Listening: Die geheime Überwachung deiner Smartphone-Apps

Es klingt wie aus einem Spionagefilm, aber es geschieht tatsächlich: Einige Apps könnten über dein Smartphone aktiv mithören, ohne dass du es merkst. Diese Technologie, die sogenannte “Active Listening”, wird zunehmend für Werbezwecke eingesetzt. Hier erfährst du, was das bedeutet und wie du dich schützen kannst.

Active Listening bezieht sich darauf, dass eine App aktiv Zugriff auf das Mikrofon deines Smartphones erhält, sogar wenn du das Gerät nicht für Sprachbefehle oder Telefongespräche nutzt. Deine gesprochene Sprache, selbst wenn sie privat ist, könnte möglicherweise aufgezeichnet und analysiert werden, um dir personalisierte Werbung anzuzeigen. Dies stellt eine direktere Form der Datenerfassung dar als die herkömmlichen Methoden, die auf Internetverlauf und Standort basieren.

Die aktuellen Informationen stammen aus geleakten Dokumenten der amerikanischen Cox Media Group (CMG), einem wichtigen Akteur in der Werbewelt. Laut diesen Dokumenten wurde Partnerunternehmen angeboten, Technologien zu nutzen, die direkten Zugriff auf Mikrofone von Smartphones ermöglichen. Anschließend wurden die aufgenommenen Daten mithilfe von Künstlicher Intelligenz analysiert, um noch gezieltere Werbung zu liefern.

Weil große Unternehmen wie Facebook (jetzt Meta), Google und Amazon in das Werbe-Ökosystem von CMG eingebunden sind, sind die Bedenken bezüglich des Datenschutzes gestiegen. Google hat mittlerweile die Zusammenarbeit mit CMG eingestellt, während Amazon erklärt hat, nie diese Dienste genutzt zu haben. Meta hat ein Investigation eingeleitet, um die Vorwürfe zu überprüfen, aber die Besorgnis der Nutzer bleibt unverändert.

Die Cox Media Group versucht, die Wellen zu glätten, indem sie erklärt, dass lediglich aggregierte, anonymisierte Daten verwendet wurden und dass Nutzer der Mikrofonbenutzung zugestimmt hätten. Dennoch zeigt die Aussage indirekt, dass dieses Überwachungssystem tatsächlich existiert hat. Dies ruft Datenschutzexperten auf den Plan.

Gemäß der aktuellen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Europa ist es illegal, persönliche Gespräche ohne ausdrückliche Zustimmung aufzunehmen. Auch wenn Nutzer bei der Installation von Apps den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustimmen, reicht das nicht aus, um die Aufnahme ihrer Gespräche zu legitimieren. Die Zustimmung muss klar und informell sein, was oft nicht gegeben ist. Das heißt, auch wenn du eine vermeintliche Zustimmung gegeben hast, dürfen Apps nicht einfach mitlauschen.

Viele Nutzer haben ein vertrautes Gefühl entwickelt, dass ihre Telefone zuhören. Die Anwender berichten, dass sie über Schuhe oder Reisen gesprochen haben und plötzlich Werbung dafür in ihrem Feed auftaucht. Jetzt gibt es Beweise, die zeigen, dass diese aktive Audioanalyse eine Realität ist und nicht nur eine Verschwörungstheorie.

Wenn du nicht möchtest, dass Apps ohne triftigen Grund Zugriff auf dein Mikrofon erhalten, gibt es Möglichkeiten, dich zu schützen. In den Einstellungen deines Smartphones kannst du für jede App festlegen, ob sie Zugriff auf das Mikrofon hat. Bei iPhones gehst du zu Einstellungen > Datenschutz > Mikrofon und kannst festlegen, welche Apps Zugriff haben dürfen. Überprüfe die Liste und schalte den Zugriff für nicht vertrauenswürdige Apps aus.

Bei Android-Geräten gehst du zu Einstellungen > Sicherheit & Datenschutz > Datenschutz > Mikrofon, um die Apps zu überprüfen, die Zugriff haben. Wenn du feststellst, dass eine App nicht mehr benötigt wird, kannst du die Berechtigung einfach widerrufen. Merke dir, dass einige Apps nur funktionieren, wenn sie Zugriff auf das Mikrofon haben, aber viele benötigen diesen Zugriff nicht wirklich.

Ein proaktiver Schutz beginnt mit Bewusstsein. Achte beim Herunterladen von Apps darauf, welche Berechtigungen angefordert werden. Frag dich, warum eine Taschenlampen-App Zugriff auf dein Mikrofon braucht. Benutze deinen gesunden Menschenverstand: Wenn eine App Dinge weiß, die du nur laut ausgesprochen hast, dann ist es an der Zeit, die Einstellungen zu überprüfen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Mithören tatsächlich stattfindet – und nicht immer mit deinem Wissen. Die Enthüllungen rund um Active Listening und die Rolle von Unternehmen wie CMG verdeutlichen, wie weit Werbetreibende bereit sind, für Daten zu gehen. Obwohl die Unternehmen sich hinter Begriffen wie “anonym” und “sicher” verstecken, fühlen sich viele Menschen dabei unwohl. Das ist auch berechtigt, denn dein Smartphone sollte nicht ohne dein Wissen mithören. Sei kritisch, überprüfe regelmäßig deine Einstellungen und sei dir bewusst, was du teilst – selbst wenn du es nur aussprichst.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Geschichte basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen und wurde nicht auf sachliche Richtigkeit überprüft. Er ist zur Unterhaltung gedacht und sollte nicht als verlässliche Quelle für Fakten oder Nachrichten angesehen werden.
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