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Vorsicht im Vitaminschrank: Diese 5 Nahrungsergänzungsmittel sind bei Bluthochdruck ein Risiko

by lucy
maart 3, 2026
in Gesundheit

Viele Menschen greifen täglich zu Vitaminen oder pflanzlichen Präparaten. Sie gelten als natürlich und harmlos. Doch gerade bei Bluthochdruck kann diese Annahme gefährlich sein.

Apothekerinnen und Apotheker warnen davor, bestimmte Supplemente ohne Rücksprache einzunehmen. Einige Stoffe können den Blutdruck erhöhen oder die Wirkung von Medikamenten abschwächen.

Wer unter hohem Blutdruck leidet, sollte deshalb besonders aufmerksam sein.

a doctor checking the blood pressure of a patient

Warum Nahrungsergänzungsmittel nicht immer harmlos sind

Der Begriff natürlich vermittelt Sicherheit. Doch auch Pflanzenstoffe und Vitamine wirken im Körper aktiv.

Sie beeinflussen Hormone, Mineralstoffe oder Enzyme in der Leber. Genau dort setzen auch viele Blutdruckmedikamente an.

Wenn beides gleichzeitig wirkt, kann es zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen.

Das Problem ist, dass viele Menschen ihren Arzt nicht über Supplemente informieren.

Vitamin D in sehr hoher Dosierung

Vitamin D ist wichtig für Knochen, Immunsystem und Muskeln. In normalen Mengen ist es für die meisten Menschen sinnvoll.

Problematisch wird es bei sehr hohen Dosierungen. Mengen von mehr als 10.000 internationalen Einheiten täglich gelten als kritisch.

Zu viel Vitamin D kann den Kalziumspiegel im Blut erhöhen.

Ein erhöhter Kalziumwert kann die Blutgefäße verengen und versteifen. Dadurch steigt der Blutdruck.

Besonders riskant ist die Kombination mit bestimmten harntreibenden Medikamenten. Diese beeinflussen ebenfalls den Kalziumhaushalt.

Im schlimmsten Fall verstärken sich die Effekte gegenseitig.

Süßholzwurzel und Lakritz

Süßholzwurzel steckt nicht nur in Tee, sondern auch in Lakritz. Der enthaltene Wirkstoff Glycyrrhizinsäure kann den Blutdruck deutlich erhöhen.

Schon kleine Mengen über einen längeren Zeitraum können ausreichen.

Der Stoff sorgt dafür, dass der Körper mehr Natrium speichert und gleichzeitig Kalium verliert.

Dieses Ungleichgewicht wirkt sich direkt auf den Blutdruck aus.

Wer zusätzlich Diuretika einnimmt, riskiert einen gefährlich niedrigen Kaliumspiegel.

Ein zu niedriger Kaliumwert kann Herzrhythmusstörungen begünstigen.

Johanniskraut als stiller Medikamentenhemmer

Johanniskraut wird häufig bei Stimmungsschwankungen oder leichten depressiven Verstimmungen verwendet.

Weniger bekannt ist seine starke Wirkung auf die Leberenzyme.

Es aktiviert Enzyme, die Medikamente schneller abbauen.

Dadurch sinkt die Konzentration von Blutdrucksenkern im Blut.

Das Medikament wird zwar eingenommen, wirkt aber nicht mehr ausreichend.

Betroffen sind unter anderem bestimmte Kalziumkanalblocker.

Für Menschen mit Bluthochdruck kann das gravierende Folgen haben.

Arnika zum Einnehmen

Arnika ist als Salbe gegen Prellungen weit verbreitet. Äußerlich angewendet gilt sie als sicher.

Anders sieht es bei der innerlichen Anwendung aus.

Arnika in Tropfen oder Tablettenform kann giftig wirken.

Mögliche Folgen sind erhöhter Blutdruck, Herzprobleme, Erbrechen oder innere Blutungen.

Experten raten daher dringend davon ab, Arnika oral einzunehmen.

Bitterorange in Schlankheitsprodukten

Bitterorange wird häufig in Nahrungsergänzungsmitteln zur Gewichtsreduktion eingesetzt.

Sie enthält p-Synephrin, einen Stoff mit stimulierender Wirkung.

Dieser ähnelt chemisch dem früher verwendeten Ephedrin.

p-Synephrin kann Puls und Blutdruck deutlich erhöhen.

Für Menschen mit bestehendem Bluthochdruck ist das ein unnötiges Risiko.

Im schlimmsten Fall steigt das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Die geringen Mengen in Lebensmitteln wie Marmelade gelten jedoch als unproblematisch.

Wechselwirkungen werden oft unterschätzt

Viele Menschen nehmen Nahrungsergänzungsmittel eigenständig ein. Sie gehen davon aus, dass frei verkäufliche Produkte sicher sind.

Doch gerade bei chronischen Erkrankungen ist Vorsicht geboten.

Blutdruckmedikamente müssen exakt dosiert sein.

Schon kleine Veränderungen in der Wirkstoffkonzentration können große Auswirkungen haben.

Pflanzliche Präparate sind chemisch aktive Substanzen. Sie wirken nicht schwächer, nur weil sie aus der Natur stammen.

Die Bedeutung ärztlicher Beratung

Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte jede neue Ergänzung mit dem Arzt oder Apotheker besprechen.

Das gilt auch für scheinbar harmlose Vitamine.

Nur Fachpersonen können einschätzen, ob ein Risiko besteht.

Sie kennen mögliche Wechselwirkungen und können Alternativen vorschlagen.

Selbstmedikation ist besonders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen keine gute Idee.

Natürlich heißt nicht automatisch sicher

Der wichtigste Grundsatz lautet: Natürlich bedeutet nicht automatisch ungefährlich.

Auch Pflanzenstoffe können starke Effekte im Körper auslösen.

Gerade bei Bluthochdruck kann eine unbedachte Einnahme ernste Folgen haben.

Ein stabil eingestellter Blutdruck sollte nicht durch unnötige Risiken gefährdet werden.

Vorsicht und Information sind hier der beste Schutz.

Fazit: Sicherheit geht vor

Nahrungsergänzungsmittel können sinnvoll sein. Doch sie sind kein Ersatz für ärztliche Beratung.

Besonders bei Bluthochdruck ist Aufmerksamkeit entscheidend.

Vitamin D in hohen Dosen, Süßholzwurzel, Johanniskraut, Arnika zum Einnehmen und Bitterorange können problematisch sein.

Wer unsicher ist, sollte lieber einmal mehr nachfragen.

Ihr Herz und Ihre Gefäße werden es Ihnen danken.

Haben Sie selbst Erfahrungen mit Nahrungsergänzungsmitteln bei Bluthochdruck gemacht? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar auf Facebook und teilen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel.

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Geschichte basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen und wurde nicht auf sachliche Richtigkeit überprüft. Er ist zur Unterhaltung gedacht und sollte nicht als verlässliche Quelle für Fakten oder Nachrichten angesehen werden.
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