Der Frühling zeigt sich in diesem Jahr besonders früh. Schon zu Beginn des März steigen die Temperaturen deutlich an. Viele Menschen genießen die Sonne und die milde Luft.
Meteorologen sprechen von ungewöhnlich warmen Tagen für diese Jahreszeit. Die Natur reagiert sofort. Erste Sträucher und Bäume stehen bereits in voller Blüte.
Doch das warme Wetter hat nicht nur Vorteile. Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch der Pollenflug. Besonders Allergiker spüren die Veränderungen deutlich.

Temperaturen wie im April
Laut Wetterexperten liegt das aktuelle Temperaturniveau mehrere Wochen über dem Durchschnitt. Statt typischer Kälte erleben viele Regionen frühlingshafte Werte.
Im Süden und Westen Deutschlands werden in der neuen Woche bis zu 18 oder 19 Grad erreicht. Das fühlt sich eher nach April als nach Anfang März an.
Auch im Norden und Osten bleibt es mild. Dort liegen die Temperaturen meist zwischen 10 und 13 Grad. In der Sonne wirkt es oft noch wärmer.
Nur in Flussnähe, etwa im Donauraum, kann sich Nebel länger halten. Sobald er sich auflöst, kommt auch dort die Sonne durch.
Hochdruckgebiet bringt viel Sonne
Verantwortlich für das freundliche Wetter ist ein stabiles Hochdruckgebiet. Es sorgt für trockene Luft und viele Sonnenstunden.
Tagsüber scheint häufig die Sonne. Regen ist zunächst kaum in Sicht. Erst gegen Ende der Woche kann es im Westen zeitweise nass werden.
Nachts kühlt es allerdings noch ab. Vor allem im Süden, Südosten und im äußersten Norden kann es lokal leichten Frost geben.
Die Temperaturen sinken dort teils auf null Grad oder knapp darüber. Tagsüber wird es jedoch schnell wieder mild.
Hasel und Erle sorgen für starken Pollenflug
Mit der Wärme starten Hasel und Erle besonders früh in die Saison. Ihre Blüten setzen große Mengen Pollen frei.
In vielen Teilen Deutschlands ist die Belastung bereits hoch. Vor allem im Südwesten werden viele Erlenpollen gemessen.
Im Norden liegt der Schwerpunkt eher bei der Hasel. Dort werden teilweise schon Spitzenwerte erreicht.
Die milde Luft und der leichte Wind verteilen die Pollen zusätzlich. Dadurch gelangen sie auch in Regionen, in denen die Blüte gerade erst beginnt.
Was das für Allergiker bedeutet
Für Menschen mit Heuschnupfen beginnt jetzt eine anstrengende Zeit. Viele berichten bereits von typischen Beschwerden.
Eine laufende oder verstopfte Nase gehört zu den häufigsten Symptomen. Hinzu kommen Niesanfälle und juckende Augen.
Auch tränende oder gerötete Augen sind keine Seltenheit. Manche Betroffene klagen über einen gereizten Gaumen oder leichten Husten.
Wer empfindlich reagiert, sollte den Pollenflug im Blick behalten. Lüften am besten früh morgens oder nach einem Regenschauer.
Weitere Pollen stehen in den Startlöchern
Durch die anhaltende Wärme könnten auch andere Pflanzen früher blühen. Experten rechnen damit, dass sich die Pollensaison weiter ausdehnt.
Eibenpollen können durch Luftströmungen weite Strecken zurücklegen. Selbst im Norden sind sie teilweise schon nachweisbar.
Auch Pappel, Ulme und verschiedene Zypressengewächse bereiten sich auf die Blüte vor. Die Natur nutzt jede warme Phase aus.
Sollte es erneut kälter werden, könnte Spätfrost einige Blüten schädigen. Für Allergiker würde das jedoch nur eine kurze Pause bedeuten.
Frühlingsgefühle in vielen Regionen
Trotz der Pollen genießen viele Menschen das sonnige Wetter. Parks und Rheinwiesen füllen sich mit Spaziergängern und Radfahrern.
In Städten wie Köln, Mainz oder Freiburg werden bis zu 19 Grad erwartet. Dort fühlt sich der Frühling bereits sehr real an.
In Berlin, Dresden oder Leipzig bleibt es etwas kühler. Doch auch dort überwiegt der sonnige Eindruck.
Zum kommenden Wochenende könnten die Temperaturen erneut steigen. Viele planen bereits erste Aktivitäten im Freien.
Vorsicht vor Sonnenbrand
Bei aller Freude über die Sonne sollte man die Kraft der UV-Strahlung nicht unterschätzen. Auch im März kann die Haut reagieren.
Der UV-Index liegt aktuell bei 2 bis 3. In höheren Lagen, etwa in den Alpen, werden sogar Werte bis 4 erreicht.
Wer längere Zeit draußen ist, sollte an Sonnenschutz denken. Eine Sonnencreme mit passendem Schutzfaktor ist sinnvoll.
Gerade Kinder und Menschen mit heller Haut reagieren empfindlich. Ein leichter Sonnenbrand ist schneller da, als man denkt.
Zecken werden wieder aktiv
Mit den milden Temperaturen erwachen auch Zecken aus ihrer Winterruhe. Schon jetzt werden erste Tiere gesichtet.
Sie halten sich in hohem Gras, Büschen und an Waldrändern auf. Wer viel draußen unterwegs ist, sollte vorsichtig sein.
Nach einem Spaziergang empfiehlt es sich, den Körper gründlich abzusuchen. Helle Kleidung kann helfen, Zecken schneller zu entdecken.
Besonders in wärmeren Regionen steigt das Risiko früh im Jahr. Ein bewusster Umgang schützt vor unangenehmen Folgen.
Ein früher Start in den Frühling
Die kommenden Tage versprechen viel Sonne und milde Luft. Für viele ist das eine Wohltat nach grauen Winterwochen.
Gleichzeitig zeigt sich, wie eng Wetter und Gesundheit zusammenhängen. Pollen, UV-Strahlung und Zecken gehören ebenfalls zum Frühling.
Wer vorbereitet ist, kann die schönen Seiten trotzdem genießen. Mit etwas Vorsicht steht entspannten Stunden im Freien nichts im Weg.
Wie erlebst du das aktuelle Frühlingswetter? Freust du dich über die Sonne oder leidest du unter dem Pollenflug? Hinterlasse gerne einen Kommentar auf Facebook zu diesem Artikel und teile deine Erfahrungen mit uns.





