Die 1960er Jahre waren eine Zeit großer Veränderungen, aber das Haus hatte immer noch diese warme, heimelige Atmosphäre, die wir von früher so gut kennen. Die Einrichtung von damals war praktisch, solide und manchmal ein wenig kitschig, aber sie strahlte eine große Gemütlichkeit aus. In jedem Haushalt gab es die üblichen Dinge. Dinge, die man in jeder Wohnung stehen oder hängen sah. Einige sind heute verschwunden, andere tauchen immer noch auf Omas Dachboden oder in einem Secondhandladen auf. Kennen Sie diese Klassiker noch?

Der Petroleumofen in der Küche
Für viele Familien war dies die Art und Weise, kochende Gerichte zuzubereiten. Ein kleiner, gusseiserner Kochtopf, der mit Petroleum betrieben wurde und in dem stundenlang Fleisch oder Erbsensuppe köchelte. Für viele sind der Geruch des Essens und der Ölofen selbst untrennbar mit der alten Zeit verbunden.
Die Stehlampe mit Fransen
Im Wohnzimmer gab es fast immer eine große Stehlampe aus Stoff. Mit diesen typischen Quasten oder Fransen am Rand. Sie gab ein weiches, warmes Licht ab und schuf Atmosphäre. Und als Kind konnte man damit wunderbar spielen – auch wenn es offiziell nicht erlaubt war.
Die Perserteppiche
Nicht nur auf dem Boden, sondern auch auf den Armlehnen des Sofas oder über dem Couchtisch lagen sie: Teppiche in persischem Muster. Oft rot, braun oder dunkelgrün, und immer ein bisschen zu bunt. Aber sie gehörten zum Ort und gaben dem Raum Charakter.
Die Kupferpfannen und Zierteller an der Wand
Die Küche oder das Esszimmer wurde oft mit Kupferpfannen geschmückt, manchmal auch nur zur Dekoration. Und natürlich die Wandteller: Delfter Blau, Teller mit Bauern und Bäuerinnen oder Bilder von Windmühlen. Ganze Wände waren voll von ihnen.

Das Sideboard mit Gläsern und Figuren
In vielen Wohnzimmern gab es eine große hölzerne Anrichte, mit Glastüren. Darin befanden sich die Prunkstücke des Haushalts: geschliffene Gläser, Porzellanfiguren, Souvenirs aus Valkenburg oder Lourdes und vielleicht eine Schale aus Kristall. Alles war fein säuberlich geordnet, und man durfte es vor allem nicht anfassen.
>
Das Netz mit Wäscheklammern an der Wäscheleine
Die Waschmaschine war zwar da, aber getrocknet wurde nur auf der Wäscheleine. Draußen, wenn man konnte, drinnen, wenn man musste. Und dann dieses gewebte Plastiknetz mit Holzklammern – das hing standardmäßig an einem Haken in der Küche oder Spülküche.
Der wöchentliche Handtuchhalter
Das Badezimmer war oft noch klein, und man hatte keinen richtigen Heizkörper. Deshalb hing ein Handtuchhalter mit einer Holzstange an der Wand, oft neben einem kleinen Spiegel. Sonntags gab es dann plötzlich andere Handtücher – die ‘guten’.
Das Drahtfunkradio oder Röhrenradio
Musik hörte man mit einem großen, hölzernen Radio, das einen prominenten Platz in der Wohnstube hatte. Manchmal war es an den Drahtfunk angeschlossen, manchmal war es ein Röhrenradio mit grünem Zauberlicht. Die Stimmen der damaligen Zeit, wie die von Jan de Hoop oder Koos Postema, klangen durch den ganzen Raum.
Muttis Nähkästchen
Kein Haushalt war vollständig ohne das vertraute kleine hölzerne Nähkästchen, das man aufklappen konnte. Es war voll mit Garnspulen, Knöpfen, Stecknadeln und manchmal einem zentimeterlangen Maßband. Damit konnte Mutter einen Riss reparieren, bevor man wieder in die Schule ging.

Der Aschenbecher auf dem Tisch
Rauchen war die häufigste Sache der Welt, und so gab es in jedem Haus einen Aschenbecher – oder mehrere. Große Aschenbecher aus Glas, manchmal aus Keramik oder in bunten Farben. Selbst diejenigen, die nicht rauchten, hatten einen “zu Besuch”.
Haben Sie diese Dinge noch?
Vielleicht stehen sie auf dem Dachboden, vielleicht haben Sie sie als Erbstücke aufbewahrt – oder vielleicht finden Sie sie plötzlich auf einem Flohmarkt wieder. Eines ist sicher: Sie wecken Erinnerungen an eine Zeit, in der alles noch ein bisschen anders war.
Das ist auch gut so.
Welche dieser Gegenstände standen früher in Ihrem Haus? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen und teilen Sie Ihre Erinnerungen an die gemütliche Einrichtung der 60er Jahre mit! 🕯️🦌🧵

