Für viele Kinder war die Grundschulzeit eine Mischung aus Spaß, dem Erlernen neuer Dinge und vor allem vielen vertrauten Dingen in der Schultüte. Jeder hatte seine eigenen Favoriten, aber es gab auch die Dinge, die fast jeder mitgenommen hat. Es ist fast unmöglich, nicht ein wenig nostalgisch zu werden.

Trinkbecher mit fröhlichen Aufdrucken
Wer kennt sie nicht, die stabilen Trinkbecher mit Schraubverschluss? Oft waren sie mit Cartoon-Figuren oder Rennautos bedruckt. Es war egal, was drin war, denn der Becher selbst war schon ein Statussymbol. Milch oder Limonade schmeckten aus so einem Becher einfach besser.
Rucksäcke in allen Farben
Jeder hatte einen Rucksack, oft leuchtend rosa oder blau, manchmal mit Glitzer oder Sportlogos. Alles musste hineinpassen, vom Pausenbrot bis zu den Zeichnungen, die mit nach Hause genommen wurden. Heutzutage sieht man Kinder oft mit einer modernen Tasche oder einer schwarzen Tragetasche herumlaufen, aber früher waren Rucksäcke das Accessoire der Schule.
Die Butterbrottüte
Plastiktüten waren keine Option, also gehörte eine kleine Trommel zur Standardausrüstung. Oft mit Brot, manchmal mit einem Keks oder einem Stück Obst. Je hübscher die Brotdose aussah, desto besser natürlich. Das mag den Kindern von heute altmodisch vorkommen, aber damals war es wirklich die normalste Sache der Welt.
Süße Getränke wie Wicky
Eine Packung Wicky in der Tasche, das war Partytime. Zuckerwasser mit Bräune, aber es gab einem sofort genug Energie, um den ganzen Morgen herumzuhüpfen. Die Lehrer waren darüber etwas weniger erfreut, aber das war natürlich nur für Kinder lustiger.
Spielzeug an besonderen Tagen
Das Mitbringen von Spielzeug in die Schule war immer ein Ereignis. Man durfte sich dann eine Sache aussuchen, die den ganzen Tag in der Tasche lag, bis sie endlich benutzt werden durfte. Für viele Kinder war das der Moment der Woche.
Kekse in der kleinen Pause
Am Vormittag gab es den berühmten Keks-Moment. Captain Biscuit, Liga oder ein Brinky, oft zusammen mit einem Päckchen Getränke. Für den Lehrer bedeutete das in der Regel eine Klasse voller hyperaktiver Kinder, aber für dich war es einfach nur ein Vergnügen.
Obst oder stille Süßigkeiten
Manche Eltern hielten sich an einen Apfel, eine Birne oder eine Mandarine, während andere eine Süßigkeit hinzufügten. Es war immer ein Kompromiss zwischen gesund und lecker. Der Geruch von Mandarinen im Klassenzimmer, er ist wohl noch erkennbar.
Umarmungen zur Sicherheit
In den ersten Grundschuljahren hatten viele Kinder noch ein Kuscheltier in der Tasche. Es war nicht immer sichtbar, aber es war da. Für manche gab es ein kleines bisschen zusätzliche Sicherheit. Manchmal durfte das Klassenkuscheltier sogar für ein Wochenende mit nach Hause kommen, was natürlich eine große Ehre war.
Namensschilder an der Kleidung
Es gab immer Eltern, die Namensschilder in alles einnähten. Hosen, Jacken, Socken und so weiter. Das war praktisch, denn in der Schule ging alles verloren. Manchmal hat es einen ein bisschen verrückt gemacht, aber es hat funktioniert.
Handschuhe mit einer Schnur
Sobald es kälter wurde, kamen sie heraus, Handschuhe mit einer Schnur durch den Mantel. Das war praktisch, denn so konnte man sie nicht so leicht verlieren. Allerdings blieb man mit dieser Schnur oft stecken oder eine Hand steckte noch im Ärmel, während die andere schon draußen war.

